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Revolutionary Road

Moderator: Trianon

Revolutionary Road

Beitragvon Tinka » 25. Jul 2009, 21:18

In meiner Verschnaufpause zwischen den Prüfungen habe ich mir heute Nachmittag mal ein paar Sachen aus der Videothek angeschaut. Darunter auch Revolutionary Road von Sam Mendes, mit Kate Winslet und Leo DiCaprio in den Hauptrollen. Hat mir super gefallen, die Tränen kullerten, da ich mich so gut mit der Thematik des Films identifizieren konnte. Wohin im Leben? Wohin mit der Beziehung? Was braucht man zum Glücklichsein?
Dazu schicke 50er Jahre Atmosphäre, gerade so miefig piefig, dass man es noch ansehnlich finden kann. Hat jemand von euch den Film gesehen?

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Re: Revolutionary Road

Beitragvon juli » 26. Jul 2009, 12:24

ja ich. fand ihn gelungener als der vorleser, auch wenn man die beiden wohl nur wegen der hauptdarstellerin vergleichen kann und ich auch verstehe, warum sie für letzteres den oscar bekam und nicht umgedreht. hat mir jedenfalls so gut gefallen, dass ich ihn (nach preisverfall) definitv in meine sammlung holen will.

schön fand ich auch die filmmusik - ich mag thomas newman soundtracks - und die kostüm- und farbdramaturgie. so trägt kate - ohne das es einem mit dem zaunpfahl serviert wird - relativ viel himmelblau, dass das romantische (in dem sinne) träumen, streben nach höherem, vielleicht/wahrscheinlich unmöglichem, symbolisiert. im gegenzug sieht man ihren gatten privat häufiger in erdverbundneren ockertönen. und die spießigen nachbarn sind gleich komplett in ausgewachsenes braun gehüllt.

hab ich schon erwähnt, dass ich michael shannon, den mann mit der hofnarrenfreiheit, super fand? und auch das ende mit kathy bates gatten und dem hörgerät. manchmal ist technik halt doch was feines.
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Re: Revolutionary Road

Beitragvon Tinka » 26. Jul 2009, 14:02

Michael Shannon war wirklich unglaublich. Das waren auch die Szenen in denen es mir am meisten die Tränen in die Augen trieb. Ich bin so unerträglich sensibel geworden, das war vor ein paar Jahren noch nicht so.
Ich war halt so begeistert, weil ich gar nicht mit der Thematik und dem Drama gerechnet habe, wusste gar nicht so recht, worum es in dem Film geht.

Das mit den Farben ist mir in der Tat nicht aufgefallen, stimmt aber. :shock: Ein schöner Kunstgriff. Mich hat ein wenig Leo DiCaprio gestört, ich hätte da sehr gern jemand anderen gesehen. Obwohl er seine Sache nicht schlecht gemacht hat, aber ich sehe immer nur Leo, der versucht einen Mann zu spielen. ;) Kate war großartig.

Zum Vorleser starte ich mal nen extra Thread.

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Re: Revolutionary Road

Beitragvon juli » 26. Jul 2009, 14:19

Ich bin so unerträglich sensibel geworden, das war vor ein paar Jahren noch nicht so.


dachte schon, ich wär die einzige, der es so geht... muss das alter sein... :shock: ;)

Ich war halt so begeistert, weil ich gar nicht mit der Thematik und dem Drama gerechnet habe, wusste gar nicht so recht, worum es in dem Film geht.


ich bin auch eher positiv überrascht von filmen, wenn ich mal nicht weiß, was mich erwartet. das war zuletzt bei "gran torino" so und hatte eine ganze reihe eastwood filme zur folge, die ich sonst nie nich gesehen hätte. bei einigen davon wärs nicht schlimm gewesen, bei anderen allerdings... jetzt warte ich nur noch darauf, dass das iwo jima doppelpack endlich mal im fernsehen läuft.

Mich hat ein wenig Leo DiCaprio gestört. Obwohl er seine Sache nicht schlecht gemacht hat, aber ich sehe immer nur Leo, der versucht einen Mann zu spielen.


stimmt wohl, der junge ist reichlich irritierend. wahrscheinlich,w eil er immernoch so komisch, unzuordbar aussieht wie als daps in romeo und julia. dass er wirklich spielen kann beweist er ja immer wieder, trotzdem hat er was von einem alien. allerdings paßt die tatsache, dass er versucht einen mann zu spielen, in RR wie die faust aufs auge. schließlich macht ihm seine gattin ja genau das zum vorwurf, der so endlich mal nicht von ungefähr kommt, sondern für den zuschauer nachvollziehbar ist.

kate ist immer großartig. ernsthaft, ich kann mich drehen soviel ich will, ich wüßte von keinem fehltritt! kenne aber auch nicht ausnahmslos alle filme. holy smoke, david gale, all the kings men oder marrakesh wäre da vielleicht eher wackelkandidaten.
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Re: Revolutionary Road

Beitragvon Tinka » 26. Jul 2009, 14:33

Was Leo betrifft, hast du recht, er passte thematisch schon sehr gut, nur war es vielleicht einfach zu passend. So nach dem Motto: Besetze die Rolle eines Blinden mit einem Blinden. Oder so. Ich kann es gerade nicht so richtig ausdrücken.

Bei Kate muss ich auch wieder zustimmen. ;) Ich habe zwar Holy Smoke und Marrakesh nicht gesehen, aber von allen anderen Produktionen die ich kenne, fällt mir auch kein "Fehltritt" ein. Sie wird mit dem Alter außerdem immer schöner. Kein Vergleich zu Titanic, wo ich sie rein äußerlich noch recht nichtssagend fand.

Ich habe nach dem Film noch das Making Of gesehen und erfahren, dass der ganze Film an Originalschauplätzen gedreht wurde, also keine einzige Studioaufnahme. Irgendwie hat man das gemerkt. Hat mir wirklich gut gefallen.

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